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Peter Hauschild

MMag Dr. Peter Hauschild

Institut für Salutologie

Salutologie - die Lehre von der Gesundheit zur Förderung der Resilienz

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Klösch, Hauschild, Zeitlhofer 2020:
Ermüdung und Leistungsfähigkeit. Ursachen der Ermüdung und Strategien zur Optimierung der Vigilanz
Springer Berlin.

MMag Dr. Peter Hauschild

Institutsvorstand Institut für Salutologie®, Geschäftsführender Gesellschafter von HeartBalance Innovations GmbH

Peter Hauschild, MMag. Dr., geboren 1961 in Mödling bei Wien, Österreich, studierte Psychologie, Soziologie, Philosophie und Betriebswirtschaft in Wien. War von 1992 bis 2001 als Unternehmensberater tätig, seit 2001 Geschäftsführer eines medizintechnischen Unternehmens und ist einer der Mitbegründer der Entwicklung der Herzratenvariabilität in Österreich. Im Zuge dieser Tätigkeit leitet er die Akademie für Chronobiologie und Chronomedizin.

Seit 2011 ist Hauschild stellvertretender Vorstand des Chrono Instituts an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. Das Institut hat sich spezialisiert auf Schlaf-Wach-Forschung und der Früherkennung von Regulationsstörungen des autonomen Nervensystems hinsichtlich psychischer und physischer Erkrankungen. Arbeitsgebiete/Schwerpunkte: Regulationsanalyse und -diagnostik des autonomen Nervensystems und deren Anwendung in den Bereichen Medizin, Psychologie, Salutogenese, Sportphysiologie und Trainingssteuerung, wie dem breiten Einsatzbereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements in der Wirtschaft.

Salutologie - die Lehre von der Gesundheit zur Förderung der Resilienz

Salutologie ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit dem Studium von Gesundheit und Wohlbefinden beschäftigt. Es zielt darauf ab, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie Menschen gesund bleiben und sich gesund fühlen können, und umfasst eine Vielzahl von Bereichen, einschließlich Psychologie, Soziologie, Medizin und Ökologie.

Die Salutologie betrachtet die Gesundheit nicht nur als Abwesenheit von Krankheit, sondern als einen erkennbaren Zustand des Wohlbefindens, der sowohl körperlich als auch psychische Aspekte umfasst. Ziel ist es, interdisziplinäre Forschung und praktische Anwendungen zu entwickeln, um den Menschen dabei zu helfen, einen gesunden Lebensstil zu führen und das Wohlbefinden zu fördern. Seit Jahrhunderten beschäftigt sich die Medizin hauptsächlich damit, Erkrankungen zu heilen, entsprechend dem Paradigma der Pathologie – die Lehre der Entstehung von Krankheiten. Ein völlig anderes Paradigma liegt der Salutologie zugrunde, die sich mit der Entstehung von Gesundheit beschäftigt und wie diese nachhaltig erhalten werden kann.

Die Salutologie bezieht sich dabei auf eine 100 Jahre währende medizinische und psychologische Tradition, die wir in Verbindung mit aktuellen Nobelpreisträgern als die “Wiener Schule der Salutologie” bezeichnen. Die „Wiener Schule der Salutologie“ hat sich zum Ziel gesetzt, Salutologie zu entwickeln und Gesundheit fassbar zu machen, damit bereits bei geringsten Abweichungen vom „idealen“ Gesundheitszustand Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Durch das frühzeitige Erkennen von dysregulativen Prozessen lassen sich Gegenmaßnahmen zur Wiederherstellung der körperlichen Balance (als eine Grundlage von Gesundheit) effizienter gestalten und verhindern so eine Chronifizierung pathologischer Prozesse.

Die Salutologie beschäftigt sich mit den chronobiologischen Prozessen des Menschen und bezieht hier die Regulation des autonomen Nervensystems mit ein. Aus dieser Analyse der Regulationsfähigkeit kann die Resilienz des Organismus hinsichtlich psychischer und physischer Anpassungsfähigkeit abgeleitet werden, die als Grundfaktoren zur salutogenen Entwicklung des Potenzials der Resilienz betrachtet werden können. Das Messverfahren der Regulationsanalyse des autonomen Nervensystems gibt dabei einen objektiven Einblick in die Regulationsfähigkeit des ANS und damit das Potenzials der Resilienz des Menschen. Ziel der Salutologie ist die Angleichung der Gesundheitsspanne des Menschen an seine Lebensspanne, um ein langes Leben in Gesundheit zu gewährleisten. Hierbei geht es um eine Qualität der Gesundheit und Leistungsfähigkeit, die sich den Bedürfnissen der Menschen anpasst und die individuellen Ziele dem Lebensalter des Menschen entsprechend aktualisiert und laufend weiterentwickelt.

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